Vers des Tages

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Donnerstag, 6. Januar 2011

Religion?

Es macht mich immer traurig, meinen Vater in Zusammenhang mit “Religion” zu lesen.

Religion ist:
1.: Ein starker Glaube in übernatürliche Kräfte oder Kräfte die das menschliche Schicksal kontrollieren.
2.: Eine Institution, die den Glauben an eine himmlische Kraft ausdrückt.
Definition: Quelle (englisch)

Das sind Beschreibungen für Buddhismus, Islam, Hinduismus, Griechische Theologie und was sonst auch immer. “Himmlische Macht”, “übernatürliche Kraft” usw. sind Titel, die total von dem getrennt sind, was MEIN Gott repräsentiert. Seine Hauptlehre ist nicht “Macht”, “Kontrolle”, “Schicksal” oder anderes Gewalt ausdrückendes, sondern im Gegensatz dazu “Beziehung”, “Liebe”, “freier Wille” und “freiwilliges Ergeben”. Er ist mein Vater! Er hat mich aus der Sklaverei meines alten Meisters, des Teufels, erkauft. Ich war frei. Ich habe mich entschieden, aus eigenem, freien Willen, mich seinem KÜMMERN völlig hinzugeben – nicht seiner Kontrolle. Er verbindet meine Wunden liebevoll. Wunden, die ich empfangen habe dadurch, dass ich einen falschen Weg gegangen bin (ja, manchmal bin ich ein dummes Schaf und mache etwas falsch. Je mehr ich meine Augen jedoch auf ihn richte, umso weniger passiert das). In einer Religion muss man dafür arbeiten, um nach dem Tod ‘gerettet’ zu sein. Mein Vater jedoch, mein Erlöser, TRÄGT mich! Ich kann seine Freude darüber empfinden, wenn ich seinen Willen tue, was mich wiederum anspornt, dieses umso mehr zu tun! (besser als Kontrolle, nicht?) Er kümmert sich um mich in guten wie in schlechten Zeiten. Ich weiss, dass es mir in meinem Leben nie so schlecht gehen wird wie ihm während seines Lebens und Todes hier auf der Erde. Er hatte noch nicht mal einen Stein, auf den er sein Haupt legen konnte und die Qual seines Todes ist weit entfernt von unserem luxuriösen Lebens- und Todesstil! Also hören wir besser auf, rum zu jammern über das, was auch immer wir als ‘schwierig’ empfinden – verglichen damit ist es ein Witz! Und denk daran: wir sind nicht in einer Religion, sonder in einer Beziehung! Wir werden getragen, und zwar von den zärtlichsten Händen die jemals existierten, existieren und jemals existieren werden. Ich werde für immer dankbar sein, mich sein Kind nennen zu dürfen!

Mit Erlaubnis aus dem Englischen von Esther, vielen Dank!

Montag, 26. Januar 2009

Menschendom


Wenn sie die Kirchen schlössen, wo würdest Du hingehen?

Wenn sie alle Kirchenfenster einschmölzen

Und alle Heiligtümer mit Eigentumswohnungen ersetzten,

Wo würdest Du hingehen?

Wo würdest Du hingehen?

Refrain:

Wir sind der Dom

Aus Menschen gemacht,

In einem Königreich, das

Das Auge nicht sieht.

Wir sind ein Haus, wir sind die Braut,

Gottes Geist lebt darin

Und nichts auf dieser Welt

Kann ihr etwas anhaben.

Wenn sie alle Bibeln verbrennen würden,

Was würdest Du noch wissen?

Wenn sie Deine markierten Seiten herausreißen würden,

Wie könntest Du dann noch wachsen?

Und wenn sie Deine Hingabe für kriminell erklären würden

Was würdest Du wissen?

Was würdest Du wissen?

Wenn sie Dich ins Gefängnis werfen,

Was wirst Du tun?
Wenn sie Dich für Dinge hassen, von denen Du weißt, dass sie wahr sind

Sie können diesen Tempel abreißen,

aber sie können Dir nichts anhaben.


*cathedral made of people, by downhere from the album Ending is Beginning*

Montag, 26. November 2007

Loslassen

Loslassen bedeutet nicht, dass mir der andere egal wäre;
es bedeutet, dass ich ihm die Entscheidung nicht abnehmen kann.

Loslassen heißt nicht, dass ich nichts mit dem anderen zu tun haben will;
es ist die Einsicht, dass ich den anderen nicht gängeln kann.

Loslassen heißt:
nicht belehren,
sondern die Einsicht, dass der andere mehr aus den Konsequenzen seines Handelns lernt.

Loslassen ist das Eingeständnis der eigenen Machtlosigkeit,
das Wissen, dass ich keinen Einfluss auf das Ergebnis habe.

Loslassen bedeutet, den anderen nicht ändern oder beschuldigen zu wollen;
der einzige, den ich ändern kann, bin ich selbst.

Loslassen heißt:
nicht eingreifen,
sondern Mut machen.

Loslassen heißt:
nicht verurteilen,
sondern den anderen Mensch sein lassen.

Loslassen bedeutet nicht das Dirigieren aller Umstände und Resultate,
sondern das Zugeständnis an den anderen, seine Umstände und Resultate selbst zu beeinflussen.

Loslassen heißt:
nicht beschützen;
es erlaubt dem anderen, der Wirklichkeit ins Auge zu sehen.

Loslassen bedeutet nicht leugnen,
sondern akzeptieren.

Loslassen heißt:
nicht nörgeln, schimpfen, anklagen,
sondern das Suchen und Bereinigen meiner eigenen Fehler.

Loslassen bedeutet nicht, alles nach meinen eigenen Wünschen zu gestalten,
sondern jeden Tag so zu nehmen, wie er kommt.

Loslassen bedeutet nicht, den anderen zu kritisieren und zu maßregeln,
sondern selbst zu dem zu werden, was ich mir erträume.

Loslassen heißt nicht, die Vergangenheit zu beklagen,
sondern für die Zukunft zu leben und zu wachsen.

Loslassen ist weniger Angst und mehr Liebe!

(Verfasser unbekannt)

Freitag, 13. April 2007

Gewohntes neu überdenken

Deshalb sage ich noch einmal, dass jeder Ehemann seine Frau so lieben soll, wie er sich selbst liebt, und dass die Ehefrau ihren Mann achten und respektieren soll. Epheser 5:33
Anfang des Jahres schrieb Allison einen Eintrag auf ihrer Blog-Site, der – meiner Meinung nach - auch dem (nur) deutschsprachigen Publikum zugänglich gemacht werden sollte. Auf der einen Seite findet man hier nämlich eine Anleitung für eine wirklich glückliche Ehe und auf der anderen Seite (für alle die, die nicht verheiratet sind) ist es ein lebendiges Beispiel dafür, wie hochaktuell und gewinnbringend anwendbar biblische Inhalte auch heute – nach hunderten von Jahren - noch sind.
Deshalb habe ich Allison gefragt, ob ich ihren Artikel übersetzen und hier veröffentlichen darf. Sie hat es mir gerne erlaubt; das Original findet Ihr in ihrem Blog unter
Rethinking the Familiar.

Allison schreibt dort:
Eines der Bücher, die ich gerade lese, ist „Love and Respect“ von Dr. Emerson Eggerichs. Ich möchte einfach ein paar Worte darüber schreiben, wie sehr dieses Buch mein Leben schon beeinflusst hat in der Hoffnung, auch anderen diese schlichte Botschaft voller Wahrheit weiter zu geben, auf der eine glücklichen Ehe basiert.

Dr. Eggerichs schreibt einfach von seinen Erfahrungen zum einen als Seelsorger, zum anderen als Ehemann. Seine Gedanken basieren auf Epheser 5 Vers 33 und wie das einfache Befolgen dieser bekannten Passage tief greifende Auswirkungen auf Beziehungen hat, speziell auf die Ehe. Er beobachtet, dass es Frauen naturgemäß angeboren ist, zu lieben, Männer aber so geschaffen sind, dass sie Respekt zeigen (achten und ehren). Um jedoch einander das jeweils tiefste Bedürfnis zu stillen (was für Frauen das "geliebt werden" ist und für Männer respektiert zu werden) müssen wir uns ein wenig von dem freimachen, was für uns „natürlich“ ist und unseren Blickwinkel ein wenig verändern. Ehefrauen folgen ihrer göttlichen Bestimmung in der Ehe, wenn sie ihre Ehemänner bedingungslos respektieren, achten und ehren und Ehemänner folgen dem Gebot des Herrn, wenn sie ihre Frauen bedingungslos lieben.

Nachdem er in den ersten Kapiteln seines Buches mit weit verbreiteten Missverständnissen, die im Zusammenhang mit diesen Prinzipien bestehen, aufgeräumt hat, bringt Eggerichs praktische Anschauungen und Beispiele, wie man seinem Ehepartner den bestmöglichsten Respekt oder die größte Liebe zeigen kann.
Ich komme gerade erst zu dem eher praktischen Teil der Anwendung, aber bereits meine geringen Bemühungen, Grady gegenüber mehr Respekt zu zeigen (im Gegensatz dazu, ihn ausschließlich nur zu lieben, was ich als Frau sowieso natürlicherweise am Besten kann) hat bis jetzt schon die größte Auswirkung auf unsere Beziehung gehabt. Sie wurde sozusagen von der Kategorie „wirklich gut“ zur Kategorie „wow, das ist unglaublich verblüffend“ katapultiert! (Natürlich spielt Grady’s Bemühungen, liebevoller zu mir zu sein, auch eine Rolle und ist eine echte Wechselwirkung, die alles wirklich großartig macht! Aber sei nicht entmutigt, wenn Dein Ehepartner von dieser Veränderung zuerst nicht begeistert ist, das Buch ist voll von Beispielen, in denen ein Ehepartner angefangen hat, mehr zu lieben bzw. zu respektieren und der andere Ehepartner unweigerlich und ganz von selbst entsprechend darauf reagiert hat! Es ist unglaublich!)

Ich konnte einfach nicht anders, als diese gute Neuigkeit von dieser einfachen Botschaft, die das Buch an Paare vermittelt, hier weiter zu geben in der Hoffnung, dass noch viele andere Ehen auch in diese „wow, das ist fantastisch!“ Kategorie umgewandelt werden. Gott hat etwas ganz Besonderes in unsere Herzen gelegt und es ist einfach Phänomenal, welch ein Segen darin liegt, wenn man seinem Wort gehorcht. Es ist solch ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir einander das geben können, was am allerwichtigsten ist und wir unsere Bemühungen nicht mit Dingen verschwenden müssen, die für den Anderen nicht von Bedeutung sind oder nur das halbe Ziel erreichen. Die Ehe kann der Himmel auf Erden sein und lasst uns nicht mit etwas Geringerem zufrieden sein!

Dienstag, 6. März 2007

Gemeindeschiff

Das Schiff der Gemeinde wird von lauter Nieten zusammen gehalten.

Christen leben einzig von der Gnade ihres Herrn und sie brauchen als Sünder täglich die Vergebung - auch untereinander.

(unbekannt)

Freitag, 2. Februar 2007

Angst

In der Welt habt Ihr Angst. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33
Heute habe ich in einer bekannten Zeitung eine Schlagzeile gesehen, die mein Interesse geweckt hat:
"Sind Sie auch ein Alltags-Angsthase? - Der Stress, ob der Herd auch aus ist" Darunter waren 16 Beispiele aufgeführt. Neben den üblichen "Ängsten", die sicher jeder schon mal hatte, wie beispielsweise, ob der Herd auch ausgeschaltet ist, die Tür auch wirklich verschlossen ist, waren auch einige existenzielle Ängste dabei. Wie die Angst davor, dass man am Bahnhof vor den Zug geschubst werden könnte oder dass sich das Fett in der Pfanne entzündet, wenn man mal kurz nicht hinschaut.

Ich weiß nun nicht, ob das nur ein reißerischer Beitrag war, der so typisch für diese Art von Zeitung ist, um die Leser mit Absonderlichkeiten zu unterhalten.
Was ich aber weiß, ist, dass es wirklich viele Menschen gibt, die Angst haben! Über Brücken zu gehen, Leitern hoch zu steigen, nachts im Dunkeln alleine durch eine schwach beleuchtete Gasse gehen... Etwas tun, was man gar nicht will, nur weil man Angst hat, von jemand anderem zurück gewiesen oder ausgelacht zu werden (übrigens ähnlich Punkt 8 in besagtem Artikel: "bei einer Show auf die Bühne geholt und lächerlich gemacht werden").

Und was ich noch weiß: Da ist jemand, der meine ganz persönliche Angst kennt und sie mir nehmen kann. Jemand, der alles unter Kontrolle hat und der mir schon oft gezeigt hat, dass mir nicht wirklich etwas Schlimmes passieren kann, sofern ich auf und an seiner Seite bin: Jesus.